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DIE LUSTIGEN ABENTEUER VON ... | Rezension von Rigo Dittmann | BAD ALCHEMY #78 | Darmstadt | September 2013 | Auf jeden Fall mal MAMA BAER, die sich wiederum einen Domestic-Violence-Split (DVR-HGA9, LP) mit japanischen Psychedelic-Fuzzies teilt. Ihr "Seelennebel-brut l-II" kommt wummernd und zag flötend tatsächlich wie aus dem Nebel daher. Klopflaute bringen da ebenso wenig Klarheit ins Nichtbild wie gitarristische Kratzer. Pan scheint noch nicht erwacht, sondern sich nur im Halbschlaf zu regen. Die Bärin lässt, vielleicht sogar nur mit dem Fuß, einen Gegenstand eiernd wackeln, mit wie geistesabwesend beiläufigem Geflöte  mehr

GESCHREI TANGO MIT SAN SIRO | Kulturkeller Domizil Giessen | Rezension von Rüdiger Oberschür 2010 | Wie ein Versuch, die Expressivität einzelner Mittel ins Unendliche zu steigern, wirkte der „Geschrei-Tango“ des Duos San Siro und den Flensburger Gastkünstlern Kommissar Hjuler und Mama Bär am Samstagabend im Kulturkeller Domizil. Zusammen mit Gitarrist Thomas Böhm eröffneten San Siro alias Wolf D. Schreiber und Evelyn Helbig die dreiteilige Show mit einer Art Interlude aus Klavier, Gitarreneffekten und betont monotoner Blockflöte. Hinter den Musikern ist eine schwarzweiße Pixellandschaft an die Wand geworfen. Das Wabern der Bildpunkte mischt sich mit der Musik zu hypnotischen Bild-Ton-Flächen. Dann treten die Flensburger Gastkünstler „Kommissar Hjuler“ und „Mama Bär“ dazu. Ihr Gesichter sind schneeweiß geschminkt. Wie meditierende Harlekine positionieren sich beide vor San Siro, sinken in sich zusammen und stimmen per bruchstückhaftem Gesang und Klopfgeräuschen in die Kakophonie ein.  mehr

GETEILTER RAUM | Kunstraum Winterthur 2009 | Rezension von Jana Vanacek | Der Kunstraum Winterthur zeigt in der Ausstellung "Geteilter Raum" eine Installation des deutschen Künstler-Duos Kommissar Hjuler und Mamma Bär. Mit ihren Ausstellungen und Aktionen waren sie bereits in ganz Europa, Japan, den USA und Afrika vertreten. Die bildenden Künstler, welche schon lange im Bereich der experimentellen Musik tätig sind (über 200 Veröffentlichungen), setzen sich in Ihrer Arbeit "Geteilter Raum" sowohl auch in der Performance "Zwei Eineperson" mit der Abwandlung des Freudschen Drei-Instanzen-Modell auseinander.  mehr

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