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FOLTERGAUL

Karl P. Gaul, Kommissar Hjuler und Mama Bär "Lesung mit musikalischen Barrieren"

Video Dokumentation 9:27 min

MS Stubnitz | Stadthafen LP 82 | Rostock | 21. Oktober 2011 #21h | INFO

Peter Rathke alias Karl P. Kaul alias Tarek begann als Übersetzer von Edgar Wallace Romanen, von denen er zwei auch selbst, in seinem Rathke Verlag veröffentlichte, er hat bisher verschieden Novellen selbst geschrieben, die immer fiktive Charakter haben, aber von der Erzählung her an tatsächlichen Geschehnissen orientiert sind.

Zurzeit schreibt er einen Novelle (50.000 Wörter), in der Kommissar Hjuler und Mama Baer zwei der Hauptcharaktere sind, ist jetzt bei über 22.000 Wörtern angelangt.

Kommissar Hjuler und Frau begannen 1999 als experimentelle Musik im Bereich der reinen experimentellen Musik und sind heute schwer zu katalogisieren. Bis heute gibt es ca. 300 verschiedene Tonträger, die sie auf ihrem Label (SHMF) in kleinen Auflagen (9-27 Exemplare je Edition) vertrieben haben, einige sind von anderen Labels als LP und CD und Tape wiederveröffentlicht worden. Zurzeit sind etwa 25 LPs/CDs von ihnen auf dem Markt, zudem diverse Kassetten-Veröffentlichungen. Die CD asylum lunaticum wurde von de zeitschrift THE WIRE (UK) unter die Top15 des Jahres 2009 für den bereich Experiment gewählt, zusammengearbeitet habe sie mit diversen Größen wie Rudolf Eb.er und Eugene Chadbourne, unf Thurston Moore (Sonic Youth) hat für beide das Stück Schwarze Polizei geschrieben

Seit 2006/7 betätigen sie sich auch als Künstler (Malerei, Objektkunst), hatten diverse Ausstellungen, sind Mitglieder der NO!art Movement (New York/Berlin) und stehen bereits bei einer Galerie in Villach/A unter Vertrag.

ÜBER DIE LOCATION:MS STUBNITZ | Flagge: Deutschland | Typ: ehem. Kühl-Transport-Schiff | Baujahr: 1964, Volkswerft Stralsund | Klasse: GL +.100 A5 E | IMO-No.: 6513774, Rufzeichen: Y4HK | Heimathafen: Rostock | LüA/B/T: 79,8/ 13,2/ 4,9 | BRZ: 2541 | Besatzung: min.14
Der Motorschiff Stubnitz e.V., ein gemeinnütziger eingetragener Verein, ist Betreiber des ehemaligen Kühl-Transport-Schiff der DDR Hochsee-Fischfangflotte. Seit 1992 wurde das Schiff zu einer mobilen Plattform für Musik, kulturelle Produktion, Dokumentation und Kommunikation umgestaltet. Drei ehemalige Laderäume werden regelmäßig als Veranstaltungsräume für Live-Musik, Ausstellungen, Performances und Installationen genutzt. Künstler und Mitarbeiter können an Bord untergebracht und verpflegt werden.
Das fahrbereite Schiff wird für Projekte in europäischen Hafenstädten eingesetzt, um innovative Kultur zu recherchieren und zu präsentieren. Die Veranstaltungen können mit eigener Technik systematisch dokumentiert und archiviert werden. Bordeigene Arbeitsplätze und Studios für Audio, Video, Foto und Grafikdesign ermöglichen das Aufbereiten der multimedialen Informationen und deren Publikation im Internet. | 1992 erwarb die Stubnitz Kunst-Raum-Schiff GmbH, eine Künstlerinitiative aus Deutschland, Schweiz, Österreich das Fischereifahrzeug von der Rostocker Fischfang-Reederei. Ab 1993 wurde das Vorhaben durch Arbeits- und Landesförderung unterstützt. 1994 scheiterte die Initiative an finanziellen Lasten aus Umbau, Veränderung des Schiffsstatus und Schiffsbetrieb nach ersten kulturellen Erfolgen in St. Petersburg, Malmö und Hamburg. | 1995 gründete sich der heutige Motorschiff Stubnitz e.V., welcher das Schiff durch schwieriges Fahrwasser führte und bis heute als Betreiber weiterentwickelt. Ab 1997 konnte mit dem Einbau von Fluchtwegen die Zulassung für die öffentlichen Veranstaltungen in Rostock schrittweise von 150 auf 450 erhöht werden. 1998 wurde der Trägerverein Rostocker Kulturschiff Stubnitz e.V. als Schiffseigner eingetragen.
Die Arbeitsschwerpunkte der beiden Vereine richten sich neben dem Schiffserhalt und der Entwicklung des Zentrums kultureller Produktivität einerseits auf die Organisation kultureller Angebote mit zeitgemäßen Kunst- und Kulturprojekten in Rostock mit jährlich jeweils über 100 Veranstaltungen, 200 Projektpräsentationen und 20 - 30 Tausend Besuchern. Andererseits rücken seit 1998 zunehmend auch Aktivitäten im Radio- und Medienbereich in den Vordergrund.
Der schiffserhaltende Aufwand sowie die kulturelle Arbeit werden weitgehend durch freiwillige, ehrenamtliche Arbeit geleistet, wobei eine tatkräftige Unterstützung von vielen Unternehmen und Privatpersonen nicht mehr wegzudenken und unentbehrlich geworden ist. Die Aktivitäten werden auch mit Projektfördermitteln durch die Hansestadt Rostock, das Land Mecklenburg-Vorpommern und das Arbeitsamt Rostock unterstützt.
1998 konnte das Schiff mit einer befristeten Fahrterlaubnis erstmals wieder für ein Projekt in der Europäischen Kulturhauptstadt Stockholm reaktiviert werden.
Auf Grund der absolvierten Klassenerneuerung im Jahr 2000 erhielt die Stubnitz dann ihre reguläre Fahrterlaubnis als Frachtschiff in der internationalen Fahrt.
Seit diesem Zeitpunkt ist die Stubnitz regelmäßig in Sachen Kultur auf Außenstationen im Nord- und Ostseeraum tätig, wobei die Veranstaltungsprogramme jeweils mit regionalen Partnern gemeinsam entwickelt und durchgeführt werden:
Hamburg 2000, 2001, 2003, Europ. Kulturhauptstadt Rotterdam 2001, Amsterdam 2002, Europ. Kulturhauptstadt Brugge 2002, Szczecin 2003, Riga 2004.
Im Jahre 2002 wurden die Verdienste um die .innovative Kultur- und Jugendarbeit auf der MS Stubnitz. mit dem Kulturpreis der Hansestadt Rostock gewürdigt.
Durch die erfolgte Klassenbestätigung im Jahr 2004 wurde der Aktionsradius der Stubnitz bestätigt. Im gleichen Jahr wurde erstmalig für das Schiff die Systematik aufgebaut, die neben den Veranstaltungsaktivitäten auch Tagesfahrten mit 160 Gästen außerhalb der Seegrenze und mit 300 Gästen innerhalb der Seegrenze gestattet.  mehr

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